jetzt reif genießen!!! So gut.
Der Käse "Schwarzes Schaf" wurde von Familie Nuart aus Mittertixen in Kärnten produziert. Dieser in Holzasche gereifte Schaffrischkäse nach französischem Vorbild wird zunächst als Sauermilchkäse hergestellt, geformt und in Meersalz und Holzasche gewälzt. Danach kommt das Schwarze Schaf für 10 Tage in die Reifung. Später wird verpackt und zum Schutz vor Austrocknung kommt eine Schachtel drumherum. In dieser reift das Schwarze Schaf von außen nach innen weiter, kann neben den besonderen Hefepilzen manchmal auch andere Edelschimmel bilden. Jung verzehrt schmeckt der herrlich cremige Käse fruchtig frisch – mit zunehmendem Alter intensiv würzig.
1 Stück ca. 240g
1kg € 52,90
Enthält: G
Bio-Pioniere aus Kärnten: Die Geschichte der Familie Nuart
Mut zur Veränderung und Leidenschaft für echtes Handwerk prägen den Weg der Familie Nuart, eines besonderen Familienbetriebs.
Mittelkärnten – Margit und Josef Nuart zählen zu den frühen Vorreitern der biologischen Landwirtschaft in Kärnten. Was heute als Erfolgsgeschichte gilt, begann mit einer mutigen Entscheidung: Beide gaben ihre beratenden Tätigkeiten auf. Margit bei der Landwirtschaftskammer, Josef im Schlachthof um selbst aktiv zu werden und ihre Überzeugung in die Praxis umzusetzen.
Zu einer Zeit, in der Bio-Zertifizierung noch wenig verbreitet war, starteten sie mit der Produktion von Bio-Schafkäse. Während Margit sich mit großer Sorgfalt und Fachwissen der Käseherstellung widmete, führte Josef die Landwirtschaft. Über viele Jahre hinweg hielten sie ihre Schafe am eigenen Hof und erzeugten die benötigte Bio-Milch selbst.
Mit dem wachsenden Anspruch, neue Käsespezialitäten zu entwickeln und die Qualität weiter zu steigern, entschieden sich die Nuarts später für eine Kooperation mit einem regionalen Partnerbetrieb. Seither wird die hochwertige Bio-Schafmilch zugeliefert, wodurch mehr Zeit für die Veredelung und Produktentwicklung bleibt. In dieser Phase entstand unter anderem die Spezialität „Schwarzes Schaf“, die heute als Aushängeschild gilt.
Neben der Produktion spielt für Josef Nuart bis heute der direkte Kontakt zu den Kundinnen und Kunden eine zentrale Rolle. Die persönliche Auslieferung der Produkte ist für ihn mehr als ein logistischer Schritt. Sie ermöglicht Austausch, Feedback und den Aufbau langfristiger Beziehungen.
Inzwischen wird der Betrieb von der nächsten Generation weitergeführt: Tochter Eva hat gemeinsam mit ihrem Daniel den Hof übernommen. Daniel, ursprünglich im Bankwesen tätig, arbeitet sich schrittweise in die Landwirtschaft ein und bringt neue Perspektiven in den Betrieb ein.
Die Geschichte der Familie Nuart steht exemplarisch für den Wandel in der Landwirtschaft – und für den Mut, neue Wege zu gehen. Sie zeigt, wie aus Überzeugung, Fachwissen und konsequenter Umsetzung ein nachhaltiger Betrieb entstehen kann.